Bei aller gebotenen Vorsicht: Wenn die Annahmen der Ermittler zutreffen, hat Deutschland und hat vor allem die jüdische Gemeinde im westfälischen Hagen großes Glück gehabt. Zwei Jahre nach dem rechtsextremistisch motivierten Terroranschlag in Halle an Jom Kippur, dem Versöhnungsfest und höchsten jüdischen Feiertag, konnten die Behörden offenbar eine Sprengstoffattacke auf die Hagener Synagoge vereiteln.

Man mag sich nicht vorstellen, was hätte geschehen können, wenn kein Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes auf die drohende Gefahr eingegangen wäre. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wichtig die internationale Sicherheitskooperation im Kampf gegen Terror und Islamismus ist.