Kommentar Rückkehr der Krisenmanagerin

Merkel und Putin verfolgen teilweise gemeinsame Interessen. Foto: Pavel Golovkin/AP POOL/AP/dpa

Seit Donald Trump ins Weiße Haus eingezogen ist, haben sich die Vereinigten Staaten zunehmend aus der Rolle der Ordnungsmacht und des Weltpolizisten zurückgezogen und stattdessen für Unruhe, Instabilität und neue Konflikte gesorgt. Ob der Nahostkonflikt, die Atomkrise mit dem Iran oder der Konflikt mit Nordkorea - nichts ist gelöst, die Weltlage ist unübersichtlicher geworden. Mehrfach wurde die Frage diskutiert, ob nicht Angela Merkel die Führungsrolle in der freien Welt übernehmen sollte. Die Bundeskanzlerin will davon nichts hören. Doch spätestens seit Samstag ist klar: Die Berliner Krisenmanagerin ist zurück auf der internationalen Bühne.

Dreieinhalb Stunden sind angesichts der internationalen Lage nicht viel für ein Treffen, bedenkt man aber, dass eigentlich nur zwei Stunden eingeplant waren für ihren Besuch bei Präsident Wladimir Putin in Moskau, war die Unterredung ziemlich lang und ausführlich. Beide wissen, dass sie voneinander profitieren können und verfolgen partiell gemeinsame Interessen.

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