Kommentar Noch keine neue EU beim EU-Gipfel

In Europa herrscht viel guter Wille. Aber am Vollzug hapert es. Foto: dpa

Man wünschte sich mehr Mut. Vielleicht hätten die Staats- und Regierungschefs der EU ein paar "Fridays for Future"-Jugendliche und Vertreter der Kundgebungen gegen die Uploadfilter zu ihrem Gipfel in Sibiu dazuholen sollen. Außerdem einige Mitglieder von Pulse of Europe und Bundeswehr-Soldaten, die gerade in Mali stationiert sind.

Möglicherweise hätte einer dieser EU-Bürger irgendwann nach der Verabschiedung mit den hochtrabenden Versprechungen, man wolle künftig "gemeinsam durch dick und dünn" gehen, dazwischengerufen: Und was heißt das jetzt?

Der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel, alle seien überzeugt, dass gemeinsames Handeln besser ist, war zwar gelungen, konnte aber nicht die Realität überspielen. Die Geschlossenheit und Solidarität, die die Gemeinschaft bisher in den Brexit-Verhandlungen gezeigt hat, nährte das wohltuende Gefühl, es könne doch noch so etwas wie einen gemeinsamen Nenner geben. Den aber vermissen die Bürger schmerzlich, wenn es um die akuten Herausforderungen geht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 10. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 10. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos