Kommentar Neue Ungerechtigkeit in der Rente

Die Leistungen bei der Rente sollten verbessert werden. Der Staat greift den Rentnern immer tiefer in die Tasche. Foto: Sebastian Willnow/dpa

Endlich die Früchte harter Arbeit genießen: Darauf freuen sich die meisten Beschäftigten am Ende ihres Berufslebens. Doch wenn sich der Fiskus meldet, folgt für viele das böse Erwachen. Denn der Staat greift den Rentnern immer tiefer in die Tasche.

Seit 2005 wird der steuerpflichtige Anteil der Renten in kleinen Schritten erhöht. Das war ursprünglich gedacht, um Ungerechtigkeiten zwischen Pensionen und Renten zu beseitigen. Mittlerweile müssen Rentner insgesamt 40 Milliarden Euro abdrücken, während immer mehr Ausgaben für die private Altersvorsorge abgesetzt werden können.

Was nach einem sinnvollen Anreiz klingt, etwas für später auf die hohe Kante zu legen, erwischt viele Rentner eiskalt und schafft neue Ungerechtigkeit. Stichwort Doppelbesteuerung: Immer mehr Rentner müssen zahlen, obwohl sie schon Steuern auf ihre Rentenbeiträge abgedrückt haben. Egmont Kulosa, Richter am Bundesfinanzhof, hält das für verfassungswidrig. Der Staat dürfe die Bürger nicht zweimal zur Kasse bitten. Doch da die Materie extrem kompliziert ist, findet sich bislang niemand, der gegen die nachgelagerte Besteuerung klagt. Der Fiskus hält also weiter die Hand auf. Auch bei Betriebs- und Riesterrenten oder Wohnriester.

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