In der Schule wie im Bundestag gilt: Seinen Sitznachbarn kann man sich nicht immer aussuchen. Was einerseits ein Jammer ist, weil es schon einen gewaltigen Unterschied macht, neben wem man da lange Mathestunden, endlose Sitzungstage oder ganze Legislaturperioden verbringen muss. Andererseits aber verständlich, weil es eben oft alle auf ganz wenige begehrte Plätze zieht, was halt einfach nicht geht.

Schon in der Kindheit sind Fragen der Sitzordnung existenziell. Manchmal begründen sie lebenslange Freundschaften oder gar spätere Ehen.