Kommentar Extinction Rebellion: Aufstand der bequemen Art

Aktivisten der Klimabewegung Extinction Rebellion werden von der Berliner Polizei weggetragen. Zuvor hatten sie über Stunden auf der Kreuzung am Potsdamer Platz zusammen gesessen und gestanden. Foto: dpa

Beim Streitthema Nummer eins, dem Klima, lassen sich gerade gut verschiedene Formen des Protestes und ihre unterschiedlichen Auswirkungen beobachten. Eine beliebte, aber weitgehend sinn- wie wirkungslose Demonstrationsform ist die Smartphone-Kundgebung vom Sofa aus. Wem etwas nicht passt - das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung etwa -, der haut bequem von zu Hause ein paar markige Sprüche raus und lehnt sich wieder zurück in dem trügerischen Bewusstsein, es den anderen mal so richtig gegeben zu haben.

Ein Stück, aber nicht sehr weit davon entfernt ist die Kundgebung der Bewegung Extinction Rebellion (XR), die am Montag in Berlin gestartet ist. Im Gegensatz zu den Demonstrationen von "Fridays for Future" oder zu den Protesten gegen hohe Mieten suchen die XR-Leute den vergleichsweise einfachen Weg: Sie laufen ein paar Meter vom Camp neben dem Kanzleramt zur Siegessäule oder zum Potsdamer Platz, setzen sich dort auf die Straße und blockieren den Verkehr. Das ist bequem, denn die frühzeitig in Kenntnis gesetzte Polizei ist sofort zur Stelle und übernimmt die Umleitung von Autos und Bussen.

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