Für nichts gibt die Europäische Union mehr Geld aus als für Agrarsubventionen - und das hat historische Gründe. Die Förderung stammt aus einer Zeit, als die Versorgung mit erschwinglichen Lebensmitteln in Europa nicht selbstverständlich und die Branche durch neue Technik im Umbruch war. Doch die Zeiten haben sich zum Glück geändert. Leider wird dieser Umstand vor allem in den europäischen Hauptstädten bewusst ignoriert.

Die Mitgliedstaaten sind die größten Bremser bei Reformen des antiquierten Systems, was zur Folge hat, dass die Subventionen nicht entsprechend an die heutigen Herausforderungen angepasst werden.