Sana schmeißt 73 Leute raus. Wer das hört, der kann es angesichts des oft bemühten Fachkräftemangel-Narrativs erstmal nicht glauben. Immerhin geht's (noch) nicht ums Pflegepersonal, das darf bleiben. Im Netz fegt seit Bekanntwerden der Entlassungen ein Sturm der Entrüstung über Sana hinweg.

Klar, hier kündigt "nur" eine Tochter des Unternehmens und die hat mit der direkten Versorgung der Patienten nichts am Hut. Gehen müssen wegen der Umstrukturierung bei der Dienstleistungsgesellschaft Sana DGS pro.service.GmbH auch "nur" Leute am Empfang oder beim Hol- und Bringdienst oder im Wäscheservice. Also derlei Aufgaben, die bereits "outgesourced" waren, um Geld zu sparen.

Aber im Krankenhaus spielt die verwaltungstechnische Aufspaltung in der öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle. Da fällt nur auf, wenn etwas nicht klappt.