Kommentar Eine faire Digitalsteuer

Mark Zuckerbergs Vorstoß zu einer Digitalsteuer könnte die entsprechenden Gespräche in der OECD einen großen Schritt voranbringen. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

Mark Zuckerbergs überraschende Bereitschaft, mehr Steuern für sein Facebook-Unternehmen zu zahlen, ist gut. Eine Lösung aber bedeutet dieser Schritt noch nicht. Für die Regierungen geht es nicht nur einfach darum, möglichst große Teile von dem milliardenschweren Umsatzkuchen abzubekommen. Sie brauchen ein nachvollziehbares und verlässliches Konzept, um Facebook, Amazon, Google und andere fair besteuern zu können. Ein solcher Schlüssel ist bisher nicht erkennbar.

Das Geschäftsmodell der Digitalunternehmen macht es beispielsweise möglich, ihre Arbeiten in einem anderen Land zu versteuern als die Inhalte - und die Erlöse aus einer App wiederum in einem dritten Staat. Dies ist mit den Instrumenten der bisherigen Steuerpolitik kaum zu fassen. 

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