Ein Thema, zwei Meinungen. Es geht um dieses Symbol: * – das Gendersternchen. Viele finden es gut, andere lehnen es ab. So auch in der Freistunde-Redaktion.

Das Gendersternchen soll alle Geschlechter-Identitäten vereinen. Eingefügt wird es zwischen dem Wortstamm (oder der männlichen Endung) und der weiblichen Endung. Zum Beispiel: Schüler*in. Im vergangenen Jahr wurde darüber diskutiert, ob das Sternchen in die amtliche Rechtschreibung aufgenommen werden soll. Das passierte aber nicht. Wer alle Geschlechter ansprechen will, tut das bisher oft mit dem generischen Maskulinum: Die männliche Form einer Personenbezeichnung steht für alle Menschen dieser Gruppe. Kritisiert wird hier aber, dass dabei eben immer nur die männliche Form verwendet wird.