Von chinesischer Zurückhaltung konnte bei den Jubelfeiern zum 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei wahrlich nicht die Rede sein.

Das Regime setzte wieder einmal auf Gigantomanie, überbordendes Eigenlob und auf Drohungen gegen seine Kritiker, vor allem gegen die USA, die der Staatschef in seiner pathetischen, nationalistischen Rede zwar nicht direkt erwähnte, doch durfte sich Washington angesprochen fühlen, als Xi erklärte, die Zeit, China zu schikanieren, sei "für immer" vorbei. Wer es wage, dem werde "an einer großen Mauer aus Stahl" der Kopf blutig geschlagen.

Der Drache tritt immer beängstigender auf, auch gegenüber Taiwan.