Die bayerische SPD will wieder auffallen. Gelingen soll ihr das mit der Doppelspitze Florian von Brunn und Ronja Endres, die sich bei der Wahl für den Landesvorsitz am Samstag denkbar knapp gegen den bisherigen Generalsekretär Uli Grötsch durchsetzte.

Die Zeichen stehen dabei gar nicht schlecht: Von Brunn versteht es seit Jahren, für die SPD-Fraktion mit umweltpolitischen Themen in der Öffentlichkeit zu punkten. Nicht selten überrundet er dabei sogar die Grünen. Wenn ihn seine Landtagskollegin Ruth Müller als "politisches Trüffelschwein" beschreibt, das "Themen entdeckt und ausgräbt", ist das durchaus zutreffend. Und auch die spürbare Kampfeslust der Wahl-Regensburgerin Endres mag den Wunsch nach mehr wecken.