Einwohner von Corona-Hotspots mit einer Inzidenz von mehr als 200 waren in Bayern in ihrer Bewegungsfreiheit empfindlich eingeschränkt. Sie durften die Grenzen ihrer Stadt oder Gemeinde um nicht mehr als 15 Kilometer "zu touristischen Zwecken" verlassen. Aus Polizeikreisen war zu hören, dass diese Vorschrift im Grunde unkontrollierbar war. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat diese Tatsache in juristische Begriffe gegossen.