Es gehört zu den Ritualen des Europawahlkampfes, dass viel von den Defiziten dieser Völkergemeinschaft gesprochen wird.

Jean-Claude Juncker klammerte das bei der Bilanz seiner fünfjährigen Amtszeit am Dienstag zwar nicht aus, verwies aber dennoch auf die vielen Errungenschaften, auch wenn sie - wie der Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone - wohl eher im Vermeiden einer Katastrophe bestanden. Für den Kommissionspräsidenten geht es dabei nicht nur darum, sein eigenes politisches Erbe zu retten. Er folgt zugleich der Absicht vieler EU-Vertreter, das Erreichte nicht zu übersehen. Dies gab es, keine Frage. Europa ist der erste und bisher einzige Markt, der dem Plastikmüll den Kampf angesagt hat. Aber es ist zugleich auch jene Staatenfamilie, die mit großen Herausforderungen wie beispielsweise der Migration nicht fertig geworden ist.

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