Kliniken droht Triage Landshut meldet erste Kleeblatt-Verlegungen

Bei sogenannten Kleeblattverlegungen werden Patienten in andere Bundesländer transportiert, um einzelne Regionen zu entlasten. Foto: picture alliance/dpa/ADAC SE

Um die Kliniken der Region zu entlasten, werden erstmals Patienten bei sogenannten Kleeblattverlegungen in andere Krankenhäuser gebracht. Insgesamt drei Patienten aus dem Rettungsdienstbereich Landshut sind davon betroffen.

Das teilte Jürgen Königer, Ärztlicher Leiter Krankenhauskoordination Landshut, auf Anfrage unserer Redaktion mit.

In Niederbayern werden laut Königer zehn Patienten verlegt. Wohin genau, das war bis Redaktionsschluss noch unklar - auf jeden Fall aber in Kliniken innerhalb Deutschlands, in die anderen vier Kleeblätter, in die die Bundesländer inzwischen eingeteilt sind.

Beim Transport arbeiten die Verantwortlichen laut Königer auch mit dem Flughafen München zusammen: Verlegungen per Flugzeug oder Hubschrauber sind ebenso möglich wie Transporte am Boden.

Erst am Dienstag war das bundesweite Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesländer für den Freistaat und für den Osten Deutschlands aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbedürftige Patienten wegen Überlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden können.

 

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