Klinik Bogen Wenn sich leere Betten rentieren

Eines der zwölf Betten, die für Corona-Verdachtsfälle in der Klinik Bogen vorgehalten werden - ein leeres bringt mehr Geld als ein belegtes. Foto: Tobias Maier

Die Klinik Bogen hat mit finanziellen Einbußen zu kämpfen.

Der Unterschied springt nicht sofort ins Auge. Das Patientenzimmer in der Kreisklinik Bogen wirkt allerdings besonders aufgeräumt und großzügig. Letzteres überrascht nicht, denn eigentlich stehen darin drei Betten, jetzt eines. Es ist für einen Corona-Verdachtsfall reserviert. Solche Patienten dürfen nur einzeln untergebracht werden. Dennoch bedeutet dies für die Klinik einen Mehraufwand bei Personal und Material. Aber gravierender ist: "Ein leeres Bett wird besser vergütet als eines, das mit einem Corona-Patienten belegt ist", sagt Klinikvorstand Robert Betz. Die Differenz ist dabei laut Betz erheblich. Der Tagessatz für einen Covid-19-Patienten liege bei 299 Euro, während die Ersatzvergütung für ein leeres Covid-19-Bett 560 Euro betrage. "So gesehen ist das leerstehende Bett der Anreiz", sagt Betz. 

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