Klimaproteste Keine Vorbilder

Umweltaktivisten blockieren eine Bahnstrecke. Foto: dpa

Man stelle sich vor, der Ministerpräsident eines anderen Landes würde Vorschläge machen, deren Umsetzung zu erheblichen Nachteilen für die bayerische Autoindustrie und die von ihr abhängigen Regionen führen wurde.

Man kann sich die Empörung in München vorstellen. Doch der Protest der jungen Leute der "Fridays for Future"-Bewegung verfehlt seine Wirkung auch bei CSU-Chef Markus Söder nicht. Greenpeace spendet Beifall für seine Forderung, bis 2030 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Verkehrte Welt: Es war sein Freistaat, der bei der Energiewende und dem dazugehörigen Netzausbau stets gebremst hat. Dass dem langjährigen Minister Söder das schlaflose Nächte bereitet hätte, ist nicht überliefert. Es stimmt ja: Es wäre wünschenswert, wenn der Kohleausstieg rascher über die Bühne ginge. Es ist durchaus möglich, dass technische Innovationen das ermöglichen. 

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