Kleine Volksfeste möglich Grünes Licht vom Gesundheitsministerium

Kleinere Volksfeste bis 1.500 Besucher sollen wieder möglich sein. Foto: Symbolbild/Daniel Kalker/dpa

"Das Gesundheitsministerium gibt grünes Licht für Volksfeste", schreibt das Landratsamt Regen in einer aktuellen Pressemitteilung. Demnach sind Veranstaltungen mit bis zu 1.500 Besuchern möglich.

„Wir haben gute Nachrichten aus der Landeshauptstadt München erhalten“, wird Landrätin Rita Röhrl in der Meldung zitiert. Nachdem sie in der vergangenen Woche mangelnde Absprachen zwischen dem Gesundheits- und dem Wirtschaftsministerium angesprochen hatte, berichtet sie nun, dass sich die Verantwortlichen beider Ministerien zu einem gemeinsamen Weg bei der Genehmigung von Volksfesten und volksfestähnlichen Veranstaltungen entschlossen haben.

„Am Samstagvormittag wurde per E-Mail mitgeteilt, dass es ab sofort angesichts der derzeitigen niedrigen Inzidenzlage möglich ist Ausnahmegenehmigungen zu erteilen, um Veranstaltern die während des Lockdowns nicht tätig werden konnten wieder eine Perspektive zu eröffnen“, teilt die Landrätin mit.

Die neuen Vorgaben werden im Landratsamt Regen auf Antragstellung berücksichtigt. Wobei das zuständige Gesundheitsministerium klare Vorgaben macht, „die zwingend vor Ort umgesetzt werden müssen. Demnach dürfe die Besucherzahl bei maximal 1.500 Personen liegen“, erklärt die Landrätin und ergänzt: „Weitere Voraussetzung ist eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz auf niedrigem, möglichst einstelligen Niveau. Auch ein striktes Hygiene- und Schutzkonzept ist Voraussetzung. Als Orientierungshilfe können die Rahmenkonzepte Touristische Dienstleister und Märkte herangezogen werden.“

Kleinere Feste dürfen damit wieder stattfinden, heißt es in der Mitteilung. Die Landrätin weist aber auch darauf hin, dass man die Sieben-Tage-Inzidenz weiter im Blick haben muss. Insofern werde das Landratsamt die Anträge, insbesondere im Bereich Gesundheitsschutz genau prüfen, denn die neuen Regelungen geben auch die Verantwortung an das Landratsamt weiter.

Demnach ist jede Veranstaltung als Einzelfall zu beurteilen und über die Genehmigung entscheidet die Kreisverwaltungsbehörde. Unverändert bleiben die Regelungen für gastronomische Angebote sowie für Theateraufführungen, Filmvorführungen und ähnliche Angebote. Hier gelten die speziellen Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der aktuellen Fassung.

 

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