Die Segel wurden gesetzt und die Mannschaft von Klassenzimmer unter Segeln machte die Thor erneut startklar zum Ablegen. Langsam verschwand Bermuda also wieder im Osten und die Schüler und Thorbesatzung machten sich bereit für stürmische See.

Noch im Hafen war eingerefft worden. Auf See wurden alle Schlagklappen dichtgemacht. "Aber so heftig kam es dann eigentlich doch nicht. Natürlich mussten wir alle wieder in unseren Seemodus umschalten, Wind und Wellen kehrten zurück. Rutschdecken unters Geschirr, Fächer fallsicher einräumen, den Boden klarhalten, Töpfe und Tassen nur zweidrittel füllen. Doch ein besonders kräftiger Sturm traf uns nach Bermuda nicht", berichtet Romy.

Später während dieser Etappe schliefen zwar gerade die Erwachsenen achtern und von wegen heftigerem Seegang oft schlecht, wenn die Thor in den Wellen rollte und stampfte. "An den Schiffsenden wirkt sich das nämlich um einiges stärker aus, was auch mein seekranker Magen bestätigen kann", merkt die 15-Jährige an. Nebeneffekte: Die Korrigierarbeiten der Lehrer gestalteten sich umso schwieriger. Und auch Wasser an Deck war wieder obligatorisch. So kehrte die Besatzung noch einmal in den Bordalltag zurück. Die letzten Unterrichtstage und Tests, Backschaften und Wachen. Einfach ein Stück Thornormalität kehrte zurück...

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