Bei traumhaftem Wetter bahnte sich die Thor Heyerdahl, den Weg durch den Nordostseekanal. "Den ganzen Tag sahen wir riesige Schiffe, die vor und hinter uns unterwegs waren, oder denen wir als 'Gegenverkehr' ausweichen mussten", berichtet Romy Stetter von der ersten See-etappe, die der "Klassenzimmer unter Segeln"-Teilnehmerin im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen schlug.

Zu zuerst einmal war es, für die Teenager spannend das Schleusen zu verfolgen. Am Abend erreichte das Segelschiff die Nordsee und damit auch das weite offene Meer. "Nach dem engen Kanal, der meist links und rechts von Bäumen gesäumt war, die einem das Gefühl gaben, durch einen Wald zu fahren, war die weite See noch einmal erstaunlicher. Auch die ersten Schiffsbewegungen setzten ein", doch das dies nur der Anfang einer unruhigen Nacht werden sollte, ahnte Romy zu diesen Zeitpunkt noch nicht. "Als wir zu unserer Nachtwache aufstanden, hatte der Seegang genug Kraft, um die halbe Wache seekrank zu machen. Allerdings in unterschiedlicher Ausprägung. Ich hing von Wachbeginn bis Ende an der Reling. Sicherheitshalber mit einem Gurt befestigt." Ein Trost sei gewesen, dass die begleitenden erfahrenen Seeleute nett und verständnisvoll waren.

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