Ermittlungen Tod in Flüchtlingsunterkunft: Warten auf Gutachten

Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Mehr als fünfeinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod eines Flüchtlings in Unterfranken warten die Ermittler auf ein psychiatrisches Gutachten über den Verdächtigen. Fraglich ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft im bayerischen Würzburg, ob der 38-Jährige während der Tat schuldfähig war und womöglich in einer Psychiatrie untergebracht werden sollte. "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen." So sei etwa unklar, warum der Beschuldigte seinen Mitbewohner in einer Asylbewerberunterkunft in Kitzingen erschlagen habe. Die Behörde geht von Totschlag aus.

Der Mann soll das 27 Jahre alte Opfer am Mitte Dezember 2021 getötet haben. Der Verdächtige war nach der Tat nach Kiel in Schleswig-Holstein gefahren und hatte sich dort der Bundespolizei gestellt. Damals soll er nach früheren Angaben der Ermittler gesagt haben, dass er einen Mitbewohner getötet habe. Die Kieler Polizei verständigte die Polizei Kitzingen, die den Toten schließlich fand.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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