Kirche Söder besucht Kloster Plankstetten: Plädoyer für Kirchen

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern und Abt Beda Maria Sonnenberg (r). Foto: Armin Weigel/dpa

Bei seinem Besuch im Benediktinerkloster Plankstetten in der Diözese Eichstätt hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ein Plädoyer für den christlichen Glauben und die Kirchen gehalten. Auch wenn es viele Fehler gegeben habe und die Kirchen vor Herausforderungen stünden, so dürften sie jetzt nicht verdammt werden, sagte Söder, der selbst evangelisch ist. In Bayern seien die Kirchen etwa in den Bereichen der Caritas, Senioren- und Kinderbetreuung stark verankert. "Ohne Kirche würde es nicht gehen."

"Einzelne, die sich sehr falsch verhalten haben, müssen zu ihrer Verantwortung stehen." Das bedeute aber nicht, dass Tausende, die sich ehrenamtlich engagieren, ihr Engagement nicht beibehalten könnten, sagte Söder. "Glaube ist etwas Wundervolles. Ich bekenne mich dazu, dass mir der Glaube unglaublich viel Kraft gibt."

Zuvor hatte er das neu eröffnete Haus St. Wunibald des Klosters Plankstetten in Berching (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) besucht. Die Benediktinerabtei sieht sich als Vorreiter beim klimaschonenden Bauen. Nachdem das Kloster den Angaben nach bereits unter ökologischen Aspekten generalsaniert wurde, hat es nun seinen mit Stroh gedämmten Holzbau eingeweiht. In dem Gebäude sind 30 Gästezimmer und ein Kindergarten untergebracht.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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