Kirche Saniertes Freisinger Diözesanmuseum öffnet: 40.000 Exponate

Nach neunjähriger Schließung öffnet das Diözesanmuseum Freising als eines der weltweit größten religionsgeschichtlichen Museen wieder die Pforten. Das Haus am Freisinger Domberg war für einen zweistelligen Millionenbetrag generalsaniert worden.

Am Abend des 30. September wird der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit einer Segnung den Neustart einläuten - danach folgen zwei Tage der offenen Tür am 2. und 3. Oktober, wie das erzbischöfliche Ordinariat am Donnerstag mitteilte.

Das Diözesanmuseum zählt mit mehr als 40.000 Exponaten zu den größten kirchlichen Museen der Welt. Wegen brandschutztechnischer Mängel war es seit 2013 geschlossen. 2015 wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt, 2018 begannen die Bauarbeiten.

Umstritten war zuvor der Abbruch des Oktogons, eines achteckigen Turmes. Diesem hatte der Freisinger Stadtrat letztlich 2018 zugestimmt. Der Abriss soll neben der Zufahrt für Feuerwehr und Anlieferer nun den künftig öffentlichen barrierefreien Zugang zur Westterrasse ermöglichen. Dort soll es Gastronomie geben.

Der gesamte Freisinger Domberg wird derzeit neu gestaltet. Zu den Bauprojekten zählen auch die Sanierung des früheren Domgymnasiums und die Sanierung und Erweiterung des Kardinal-Döpfner-Hauses.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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