Kipper kippt Pfatter: Lkw-Stützen brechen in Einfahrt ein

In Pfatter kippte am Mittwochnachmittag ein Lastwagen um. Foto: Isabella Binder

Ein spektakulärer Einsatz für die Feuerwehren aus Pfatter, Geisling, Griesau und Gmünd ereignete sich am Mittwoch in Pfatter. Gegen 14.45 Uhr wurden 40 Feuerwehrleute wegen eines Lastwagenbrands alarmiert.

Ein 48-jähriger Lkw-Fahrer wollte einen mit acht Tonnen Kies gefüllten Absetzcontainer in einem Grundstück abladen, wozu er den Lastwagen rückwärts in die Einfahrt rangiert hatte. Von außen fuhr er mit einer Fernbedienung seine Stützen aus, beachtete aber nicht, dass sich rund um das Haus ein metertiefer Graben befand. Als er die Stützen ausgefahren hatte, hob er den schweren Container an, um ihn abzuladen. Womöglich aufgrund von fehlender Erfahrung setzte er den Vorgang immer weiter fort, wobei aufgrund des seitlichen Grabens die Stabilität des Erdreichs nicht mehr gegeben war.

Motor ohne Öl begann zu rauchen

Durch die Schwerkraft wurde der Lastwagen in die Höhe gehoben. Wie Einsatzleiter Gerald Lugauer aus Pfatter mitteilte, war durch das Anheben die Ölversorgung des laufenden Motors nicht mehr gewährleistet, wodurch es zu einer Rauchentwicklung kam. Das hatte den Anschein eines Brandes erweckt. Durch eine Fachfirma wurde der im Erdreich steckende Lastwagen zeitaufwendig geborgen und abtransportiert. Über die Schadenshöhe machten die Polizisten aus Wörth keine Angaben, jedoch schlitterte die Fahrerkabine Zentimeter am Haus vorbei.

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