Kino-Neuerscheinung "The Batman" - Robert Pattinson als düsterer Held

Robert Pattinson als „Batman“? Das klappt sogar ziemlich gut, wie der neue Film „The Batman“ beweist. Foto: Jonathan Olley

„Batman“ ist einer der meistverfilmten Charaktere der vergangenen Jahre. Nach Ben Affleck, Christian Bale und anderen Darstellern schlüpft nun Robert Pattinson in die Gestalt des maskierten Rächers.

Kann er das wirklich? Das war die große Frage, als bekannt wurde, dass Robert Pattinson die Rolle des neuen „Batman“ übernehmen soll. Denn trotz zahlreicher guter Filme ist er der Allgemeinheit vor allem als Edward Cullen aus den „Twilight“-Filmen bekannt. Mit „The Batman“ wird sich das hoffentlich ändern, denn der Schauspieler macht auch hier wieder eine großartige Figur.

Darum geht´s: Gerade einmal zwei Jahre als maskierter Rächer hat Bruce Wayne auf dem Buckel und schon stellt er sich die Frage, ob er als „Batman“ in der Stadt Gotham City irgendetwas bewegt. Doch dann erschüttert eine Mordserie an hochrangigen Politikern die Stadt. Bei jedem Verbrechen ist ein Rätsel dabei und eine Frage an den „Batman“, die der Riddler, so nennt sich der Serienmörder, beantwortet haben will. Bei seinen Recherchen in der Unterwelt Gothams stellt Bruce Wayne fest, dass die Morde mit der Stadtgeschichte zu tun haben – und mit seinen eigenen Eltern.

Fazit: Überraschung: Auch nach mehr als 30 Jahren im Kino und zahlreichen Reboots hat „Batman“ immer noch etwas zu erzählen. Außerdem ist „The Batman“ richtig gut geworden. Die Schauspieler sind durch die Bank weg klasse. Allen voran tatsächlich Robert Pattinson, der den jungen Bruce Wayne mit enorm viel unterdrückter Wut und Verzweiflung spielt. Aber auch Zoe Krawitz als Catwoman und der Rest der Besetzung geben alles, um ihre Charaktere wirklich werden zu lassen. Dazu kommen eine aufregenddüstere Filmgestaltung und ein wuchtiger Soundtrack. Wer mit Superhelden gar nichts anfangen kann, wird die Art des Films lieben. Stellenweise fühlt sich „The Batman“ nämlich mehr nach einem Detektivfilm an als nach einem Superheldenspektakel. Zwei Kritikpunkte gibt es allerdings: Zum einen ist der Film mit knapp drei Stunden schon etwas lang geraten. Die Frage ist, ob man so viel Sitzfleisch investieren möchte. Zum anderen ist er wirklich düster geworden. Hat man mit diesen beiden Punkten kein Problem, sollte man sich „The Batman“ aber auf keinen Fall entgehen lassen.

Der Trailer: 

 
 
 

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