Die goldene Generation der Rockmusik ist alt geworden, viele Stars sind schon gestorben. Und das heißt: Sie werden auf der Leinwand wiederauferstehen. Denn für Hollywood sind sie eine sichere Nummer, die Biopics über Rock-Ikonen, die es im Zeitalter des hyperindividualisierten Nischen-Internets kaum noch geben wird. Mit "Ray" (2004) über Ray Charles und "Walk the Line" (2005) über Johnny Cash gibt es tolle, erfolgreiche Blaupausen.

Die Filme hatten zweierlei gemein: Die Hauptdarsteller Jamie Foxx und Joaquin Phoenix waren herausragend, was bei der Verkörperung realer Figuren zwingend ist. Und die Filmemacher erzählten nicht wikipedia-artig von Vita und Karriere der beiden, sondern arbeiteten einen existenziellen Konflikt heraus: Der blinde Ray Charles kämpfte mit seiner Heroinsucht, Johnny Cash mit dem frühen Tod seines Bruders, für den er sich schuldig fühlte. Ein Film, ein Konflikt: die klassische alte Drehbuchschule.

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