Kinderspielplatz Hüttenkofen Plakate als Protest gegen Spielplatzschließung

Ob Spielplatzschließungen zur Bekämpfung der hohen Inzidenzzahlen der Weisheit letzter Schluss sind, zumal Virologen raten, sich möglichst viel an der frischen Luft aufzuhalten, wird in Frage gestellt. Foto: Kathrin Boneder

Derzeit ist am Hüttenkofener Spielplatz eine friedliche und coronakonforme Protestaktion zu sehen, die die schwindende Akzeptanz der Bevölkerung für einige, schwer nachvollziehbare Entscheidungen der Politik verdeutlicht.

Ihren Unmut über die Spielplatzschließungen im Landkreis brachten einige Eltern dort zum Ausdruck. Auf mehreren Plakaten machen sie sich stark für die Rechte der Kinder auf Freizeit, auf Spiel und auf altersgemäße aktive Erholung, wie sie den Kindern in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention zugesichert werden.

"Der Spielplatz ist mein Arbeitsplatz.Homeoffice macht hier wenig Sinn", heißt es auf einem anderen Plakat, das sich darauf bezieht, welche grundlegenden sozialen Kompetenzen, die Kinder nur im Spiel miteinander erlernen, sich erarbeiten können. Auch die Frage "Warum darf die Bundesliga spielen und ich nicht?", wird stellvertretend für die Kinder gestellt. Die Initiatoren trafen mit ihrer spontanen Aktion genau ins Schwarze. Das zeigt sich auch daran, dass sich die Fotos rasend schnell in den sozialen Medien verbreiteten, begleitet von zahlreichen zustimmenden Kommentaren. Dass Kinder stark unter den ihnen auferlegten Beschränkungen im sozialen Miteinander leiden, steht wohl außer Frage.

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