Ein Krankenhaus in Kenia soll einen Patienten fälschlicherweise am Gehirn operiert haben. Mehrere Mitarbeiter der Klinik wurden vom Dienst suspendiert, wie die Zeitung "Daily Nation" am Donnerstag online berichtete. Sie sollen in den Skandal um die Operation am Montag verwickelt sein.

Der Mann war wegen einer Schwellung am Kopf in Behandlung, sollte aber keine Gehirnoperation erhalten. Für diese war ein Patient mit einem Blutgerinnsel im Kopf vorgesehen. Eine Verwechslung der Patientenarmbänder soll zu der Situation geführt haben. "Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst und tun alles, um sicherzustellen, dass es dem betreffenden Patienten gut geht und er in Sicherheit ist", sagte die Geschäftsführerin des Krankenhauses, Lily Koros. Der Patient erhole sich und mache gute Fortschritte.

Das Krankenhaus hatte bereits zuvor negative Schlagzeilen gemacht. Mehrere Mütter sollen Medienberichten zufolge dort vergewaltigt worden sein.