Keller: "Sind vorbereitet" SSV Jahn: Über 3.000 Zuschauer beim Derby gegen Nürnberg

Am Freitagabend gegen Nürnberg bleiben die Ränge im Jahnstadion nicht mehr leer. Foto: imago

Über 3.000 Fans dürfen am Freitagabend ins Jahnstadion, wenn der SSV Jahn Regensburg den 1. FC Nürnberg zu Gast hat.

Der SSV Jahn Regensburg wird am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in die neue Zweitliga-Saison starten - und zwar vor Zuschauern! Wie der Jahn am Mittwoch mitteilte, könne man insgesamt 3.042 Zuschauer zulassen. Am Dienstag hatten sich die Bundesländer auf einheitliche Regeln zu einer Rückkehr von Fans geeinigt. Die Grenze liegt hierbei bei 20 Prozent der Stadion-Kapazität. 

Die verfügbaren Karten gehen beim Jahn an alle Fans, die bis zum Mittwoch eine Dauerkarte erworben haben. Ohnehin wird es für die Dauer des zuschauerbeschränkten "Sonderspielbetriebs" nur Dauerkarten geben. Die Hans-Jakob-Tribüne, die Stehplatz-Tribüne der Jahnfans, bleibt allerdings ebenso geschlossen wie Block N1, wo normalerweise die Gäste-Fans stehen.

Jahn-Geschäftsführer Christian Keller erklärte, man freue sich sehr und habe die politische Entscheidung "sehr wohlwollend" aufgenommen. "Wir sind darauf vorbereitet, das bis Freitagabend umsetzen zu können, werden die nächsten zweieinhalb Tage aber gut beschäftigt sein." Schon seit Wochen gibt es ein Schutz- und Hygienekonzept für das Jahnstadion, das es nun umzusetzen gilt. Das Konzept ist sehr detailliert, zeigt zum Beispiel auf, wie die Zuschauer zum Stadion kommen, wo sie sitzen, wie die Mindestabstände eingehalten werden oder wie das Stadion nach Abpfiff sektorenweise geleert wird.

Keller freut sich auf "ein schönes Erlebnis" am Freitagabend, wenn erstmals seit Februar wieder Fans ins Jahnstadion dürfen. Im Bezug auf die Zuschauerkapazität sprach er von einem "Kindergeburtstag" für den Jahn: "Wir lassen normalerweise regelmäßig 15.000 Menschen in dieses Stadion, sodass es uns nicht vor Herausforderungen stellen wird, am Freitagabend 3.000 zu beheimaten. Und auf diese 3.000 freuen wir uns besonders, weil wir sie so lange Zeit vermisst haben."

 

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