Kelheim Steigende Ticketpreise? MVV-Tarifrefom wackelt

Seit fast vier Jahren ist der Landkreis Kelheim mit seinem südlichen Teil im Tarifverbund des MVV. Im Zusammenhang mit der für Juni nächsten Jahres geplanten Tarifreform gibt es Befürchtungen wegen steigernder Ticketpreise. Foto: Harry Bruckmeier

Im Umland der Landeshauptstadt München befürchtet man steigende Ticketpreise.

Die geplante Tarifreform des Münchner Tarifverbunds (MVV) wirft ihre Schatten voraus. "Einfacher und vielfach günstiger", damit wirbt der ÖPNV-Dienstleister in und um die bayerische Landeshauptstadt für die neuen Tarife, die mit dem "kleinen" Fahrplanwechsel im Juni nächsten Jahres in Kraft treten sollen. Doch die nicht unumstrittene Reform wackelt. Vor allem im Freisinger Land regt sich zunehmend Widerstand. Und jetzt hat sich auch noch Ministerpräsident Markus Söder persönlich mit dem Vorschlag eines 365-Euro-Tickets eingeschaltet - das allerdings erst ab 2030 kommen soll.

"Noch stehen Entscheidungen von einigen Kreistagen der acht Verbundlandkreise aus", räumt der MVV in der soeben erschienenen Herbstausgabe seines conTakt -Magazins ein. Der Weg ins neue Tarifzeitalter ist allerdings noch mit vielen Fragezeichen verbunden. "Viel einfacher und klarer strukturiert, mit günstigeren Preisen für die Mehrheit der Haushalte und mehr Bewegungsraum mit vielen Tickets", versprechen die Macher vom MVV. Die Tarifreform ist nach ihren Worten "eine systematische Neugestaltung des MVV-Tarifs und damit die umfassendste Weiterentwicklung seit dem Verbundstart 1972".

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. September 2018.

 
 

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