Kelheim Landratsamt ebnet Weg für bessere Hebammenversorgung

Eine Hebamme zu finden, wird für werdende Mutter immer schwieriger. Der Landkreis Kelheim reagiert auf diesen Mangel und richtet eine entsprechende Koordinierungsstelle ein. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Längst vorbei sind die Zeiten, als Hebammen selbst in kleineren Städten mit einem Schild an der Praxistür für ihre Dienste warben. Für werdende Mütter im 21. Jahrhundert wird es vor allem auf dem Land immer schwieriger, eine Geburtshelferin zu finden. Der Landkreis Kelheim reagiert nun auf diesen Mangel und richtet eine "Koordinierungsstelle für die Hebammenversorgung" ein. Der Kreisausschuss gab jetzt grünes Licht für die neue Teilzeitstelle am Landratsamt.

Als die Versicherungsprämien für die Berufshaftpflicht vor einigen Jahren durch die Decke schossen, bedeutete das für viele der selbstständig tätigen Hebammen in Deutschland das Aus. Laut deren Berufsverband liegt der jährliche Versicherungsbeitrag bei knapp 8.200 Euro, was erst einmal erwirtschaftet werden muss. Eine Ausgleichszahlung der Krankenkassen in Form eines Sicherstellungszuschlags mildert diese finanzielle Belastung zwar ab, reicht aber oft nicht aus, um dieses Gewerbe weiter zu betreiben und damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

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