Befreiungshalle in Kelheim Restaurierung bis Jahresende abgeschlossen

Die Befreiungshalle in Kelheim. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die Befreiungshalle in Kelheim erstrahlt bald wieder in historischem Glanz: Bis Jahresende soll die Restaurierung des Wahrzeichens abgeschlossen sein. 

„Nach insgesamt über sieben Jahren werden nun auch die letzten Sanierungsmaßnahmen an der Befreiungshalle in Kelheim abgeschlossen. Die Investition in das monumentale Wahrzeichen von Kelheim hat sich gelohnt. Die Befreiungshalle Kelheim ist ab sofort in ihrer ganzen architektonischen Schönheit zu bewundern“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Montag in Nürnberg mit.

Bereits im Mai 2011 hatte die Dachsanierung begonnen, die noch vor dem Jubiläumsjahr 2013 fertiggestellt werden konnte. Die umfangreiche Fassadensanierung folgte seit März 2015. Dabei wurden die originalen Putzflächen sowie viele andere historische Bauteile wie Natursteingesimse, Säulen, Figuren und Verblechungen instandgesetzt und die Scheinquader in neuer Farbigkeit aufgetragen. So zeigt sich das Baudenkmal erneut in lichter, erhabener Gesamtwirkung. Nach Instandsetzung des dreistufigen Sockels wurde nun auch das Gerüst in diesem Bereich abgebaut.

Die von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Befreiungshalle wurde als Nationaldenkmal zur Erinnerung an den Befreiungskampf gegen die französische Besatzung unter Napoleon, insbesondere die Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813, und die deutsche Einigung errichtet. Von Friedrich Gärtner ursprünglich in Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen, wurde die Befreiungshalle von Leo von Klenze nach geänderten Plänen bis 1863 vollendet. Sie steht in einer Linie mit anderen Monumentalbauten von Ludwig I. wie der Feldherrnhalle, dem Siegestor, der Ruhmeshalle mit Bavaria oder der Walhalla. „Die Befreiungshalle Kelheim stellt ein Mahnmal zu Frieden und europäischer Verständigung dar und ist zusammen mit den weiteren bayerischen Monumenten ein wichtiger Bestandteil unserer Heimat und unserer Identität“, fügte Füracker hinzu.

 
 

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