Das Verwaltungsgericht Regensburg hat Ausnahmegenehmigungen für das Töten von Fischottern in der Oberpfalz gekippt. Naturschützer jubeln, Teichwirte schütteln den Kopf.

Das Urteil, das in der vergangenen Woche in Regensburg fiel, sorgt für Aufregung in der Oberpfälzer Teichwirtschaft. Das Verwaltungsgericht hatte nach Klagen von zwei Naturschutzverbänden Ausnahmegenehmigungen aufgehoben, die die Regierung der Oberpfalz im März 2020 für das Fangen und Töten von Fischottern an Teichanlagen an den Standorten Lodermühle (Kreis Tirschenreuth), Stamsried (Kreis Cham) und Plechhammer (Kreis Schwandorf) erteilt hatte.