Ein Veranstalter aus Burgkirchen und ein Wirt in Gangkofen (Kreis Rottal-Inn) wollten am Samstag ein rechtsextremistisches Konzert ausrichten. Doch daraus wurde nichts. Die notwendige Genehmigung fehlte. Die Polizei zog die Reißleine.

Laut Polizei hatten sich etwa 75 Rechtsextremisten am Samstag versammelt, um sich das Konzert in dem Wirtshaus anzuhören. Noch bevor die Band die Bühne betreten konnte, zog die Polizei den Stecker. Der Grund: Weder Veranstalter noch Gastwirt hatten die erforderliche Genehmigung für das Konzert beantragt. Die Veranstaltung wurde beendet und die Musiker mussten ihr Equipment wieder einpacken. Doch damit war die Messe noch nicht gelesen, denn im Verlaufe des Abends wurden mehrfach versucht, das Konzert trotz des Verbots doch noch durchzuführen. Immer wieder musste die Polizei eingreifen.

Ein Teil der Konzertbesucher suchte daraufhin ein anderes Lokal in Gangkofen auf. Auch dort wurde dem Wirt seitens der Polizei unmissverständlich klargemacht, dass das Konzert verboten wurde. Der Besuch des Lokals war jedoch jederzeit möglich und auch gestattet.

Ärger steht allerdings dem 34-jährigen Veranstalter aus Burgkirchen ins Haus. Ihn erwartet eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz.