Als sie von Corona zum Zuhausebleiben gezwungen waren, haben sich viele Menschen ein Haustier zugelegt. Dass dieser Trend mit der Lockerung der Maßnahmen schlagartig ein Ende fand, bekommt nun auch der Verein Katzenhilfe Deggendorf zu spüren.

"Seit sechs bis acht Wochen ist es wie abgeschnitten. Unsere Pflegestellen sind voll, doch wir können kaum mehr ein Tier vermitteln", klagt Klaudija Marjanovic, die sich seit Jahren ehrenamtlich bei der Katzenhilfe engagiert.

Dabei seien viele der derzeit vom Verein betreuten Tiere weder krank und alt noch scheu oder besonders schwierig im Umgang. Doch nicht einmal Katzenbabys - eigentlich ein Garant für schnelle Abnehmer - fänden derzeit Interesse.