Kanufahrer gekentert? Großeinsatz am Schwarzen Regen bei Teisnach

Der Schwarze Regen bei Teisnach ist bei Kanufahrern beliebt. Am Freitagnachmittag wurde der Bereich nach einem Zeugenhinweis großflächig abgesucht. (Symbolbild) Foto: Archiv Edith Wühr

Zahlreiche Rettungskräfte haben am Freitagnachmittag nach einem Zeugenhinweis den Schwarzen Regen bei Teisnach abgesucht. Dort soll ein Kanufahrer verunglückt sein. 

Laut Polizeibericht hatte sich gegen 16.40 Uhr ein 44-jähriger Mann bei der Polizei gemeldet. Er habe soeben beobachtet, wie ein Kanufahrer im Bereich der Firma Pfleiderer gekentert sei. Laut dem Zeugen sei eine Person mit Schwimmweste in dem Kanu gewesen, aber nicht mehr aufgetaucht. Aufgrund der Schilderung rückten die Wasserrettung und die Feuerwehr sofort mit einem Großaufgebot aus. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing war im Einsatz, ebenso eine Drohne der Feuerwehr. Allein: Die Einsatzkräfte konnten weder eine Person noch ein Boot auffinden, obwohl sie die Umgebung großflächig absuchten.

Laut einem Polizeisprecher ist der fragliche Bereich flussauf- und abwärts jeweils von einem Wehr eingegrenzt. Sollte hier tatsächlich ein Kanufahrer verunglückt sein, wäre er aller Wahrscheinlichkeit nach gefunden worden. Da das nicht der Fall war und auch andere Kajak-Fahrer angaben, keinen weiteren Bootsfahrer auf dem Fluss gesehen zu haben, wurde der Einsatz gegen 18.45 Uhr schließlich ohne Ergebnis beendet. Aktuell gehen die Einsatzkräfte davon aus, dass sich der Zeuge wohl in seiner Wahrnehmung getäuscht hatte und tatsächlich gar kein Notfall vorlag. Weitere Suchmaßnahmen sind aktuell nicht geplant. 

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