"Überfälliger Schritt" oder "Stasi 2.0"? Die Reaktionen auf einen Entwurf der EU-Kommission, im Kampf gegen Kinderpornografie das Internet künftig stärker zu durchleuchten, hätten vergangene Woche unterschiedlicher nicht sein können. In den USA sind Anbieter wie Google oder Facebook längst verpflichtet, ihre Dienste mithilfe von Software nach entsprechenden Darstellungen zu durchsuchen.

Dass es im Kampf der Amerikaner für das Gute dabei auch mal einen unschuldigen Niederbayer treffen kann, ist als Kollateralschaden anzusehen. Der 21-jährige Landshuter zeigte sich am Montag vor dem Amtsgericht jedenfalls generös.