Kampf gegen das Coronavirus Chinesische Omikron-Impfstoffe werden klinisch geprüft

Wegen einer heftigen Corona-Welle sind in China mehrere Städte teilweise oder vollständig abgeriegelt, darunter auch die Wirtschaftsmetropole Shanghai. Foto: Yang Youzong/Xinhua/AP/dpa

Bei den speziell gegen die Omikron-Variante entwickelten Vakzinen handelt es sich um Totimpfstoffe. China leidet derzeit unter der heftigsten Corona-Welle seit Beginn der Pandemie.

Zwei chinesische Impfstoffkandidaten sind in Hongkong für klinische Studien zugelassen worden.

Wie das Pekinger Pharmaunternehmen Sinovac Biotech mitteilte, handelt es sich dabei um einen auf inaktivierten Viren basierenden Totimpfstoff, der speziell zum Schutz gegen die Omikron-Variante entwickelt wurde. Auch ein inaktiviertes Vakzin der China National Biotec Group - ebenfalls gezielt gegen Omikron entwickelt - wurde in Hongkong für klinische Studien genehmigt, wie das Unternehmen mitteilte.

Derzeit leidet China unter der größten Corona-Welle seit Beginn der Pandemie vor zwei Jahren. Mehrere Städte sind teilweise oder vollständig abgeriegelt, darunter auch die Wirtschaftsmetropole Shanghai.

Seit Tagen mehr als 20.000 Neuinfektionen in Shanghai

Doch die rigiden Ausgangssperren haben bisher nicht dazu geführt, das Virus einzudämmen. Seit Tagen werden in der Stadt konstant mehr als 20.000 Infektionen registriert.

Während der Rest der Welt versucht, mit dem Virus zu leben, verfolgen Chinas Behörden weiterhin eine rigide Null-Covid-Strategie, die bereits auf kleine Infektionsausbrüche mit Ausgangssperren, Massentests und aggressiver Kontaktverfolgung reagiert. Die hochinfektiöse Omikron-Variante bringt Chinas rigide Maßnahmen jedoch an ihre Grenzen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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