Die Freundschaft zu seinem besten Freund Rudi hat einen Knacks (wegen eines ärgerlichen Unfalls). Daheim hängt der Haussegen schief (wegen einer geplanten Gemeinschaftssauna). Das reicht schon, um einen Mann auf Trab zu halten. Aber dann gibt es auch noch Arbeit: Eine Joggerin wird ermordet. Dorfpolizist Franz Eberhofer hat also auch in "Kaiserschmarrndrama" wieder allerhand zu tun. Der Film kommt am Donnerstag, den 5. August ins Kino. Die Hauptrolle spielt auch in der siebten Verfilmung der Rita-Falk-Krimireihe Sebastian Bezzel.

Herr Bezzel, hat der Filmhund Ludwig Sie nach einem Jahr wiedererkannt?

Sebastian Bezzel: Ich glaube nicht. Ich habe den Hund aber auch relativ in Ruhe gelassen, weil am Set immer sehr viele Leute sind, und es lenkt ihn ab, wenn immer alle fragen: Ja, wo isser denn? Das Verhältnis beim Dreh war sehr professionell. Ich glaube aber nicht, dass er sich gesagt hat: Ah, da ist mein Filmherrchen.

Ist es immer derselbe Hund?

Bezzel: Ja. Und das Tolle ist: Er hat als blutiger Anfänger bei uns begonnen und ist von Film zu Film besser geworden. Er wurde toll trainiert, und es war toll zu sehen, dass nach einem Jahr Sachen gingen, die im Jahr zuvor noch nicht geklappt hatten.

Und er ist natürlich ein Herzensbrecher.

Bezzel: Ich dachte immer, ich wäre der Herzensbrecher. Aber wenn erst der Hund und jetzt auch noch ein Baby da sind, hat man als Erwachsener keine Chance. Das kann ich akzeptieren.

Um welche Eigenschaft beneiden Sie den Eberhofer am meisten?