Kämpfen wie anno 1431 „Hussiten-Workshop“ fürs Cave Gladium

Bereit zum Gefecht: Die Mittelalterdarsteller in ihren authentischen Gewandungen, die der Ausrüstung des Jahres 1431 entsprechen, formieren sich auf dem Cave-Gelände an der Eschlkamer Straße zur Schlacht. Foto: Alexander Heitzer

Schlachtfelder, auf dem Krieger mit Schottenrock und Wikingerhelm einem Magier gegenüberstehen, sind für Alexander Heitzer der blanke Horror. Nicht, weil das Gemetzel besonders brutal wird, sondern weil die historische Authentizität so gar nicht stimmt. Und auf Letzteres wird beim Cave Gladium ein besonderer Wert gelegt. Aus diesem Grund fand am Wochenende auf dem Gelände des Mittelalterlagers an der Eschlkamer Straße zum zweiten Mal ein „Hussiten-Workshop“ statt.

Dessen Ziel war es, Schlachtformationen, die der Zeit um 1431 entsprechen, einzustudieren. Zum Einsatz kamen auch restaurierte Wagen, die hierfür zuvor neue Räder bekamen und die nun von Zwei- und Vierspännern, gelenkt von erfahrenen Festspielpferdeführern, gezogen wurden.

Geübt wurden Marschsituationen sowie der Transport der Soldaten in voller Montur. Zudem trainierten die 30 Mittelalterdarsteller eine Wagenburg, also das schnelle Aufbauen einer Wagenfront. „Unser Ziel war es, historische Kriegsmanöver der Hussitenzeit nachzustellen“, so Organisator Heitzer.

Vom Ergebnis kann sich jeder selbst überzeugen. Am Freitag, 17. August, beginnt am ersten Tag des „Cave Gladium“ um 14.45 Uhr der „Hussitenkrieg“ auf der – wie sollte es anders sein – Schlachtwiese zwischen Zeltlager und B20-Trog, bei dem von der Gewandung über die Waffen bis hin zu den Streitwagen alles möglichst authentisch sein soll.

 

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