Justizvollzugsanstalt Grundstein für neue JVA in Passau gelegt

Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Passau bekommt eine neue Justizvollzugsanstalt (JVA). Diese soll nach Angaben des Justizministeriums über 450 Haftplätze verfügen, und zwar für den Strafvollzug wie auch für Abschiebehäftlinge. Am Montag legte Ministerpräsident Markus Söder gemeinsam mit Justizminister Georg Eisenreich und Bauminister Christian Bernreiter (alle CSU) den Grundstein für das Großprojekt. Er bezeichnete Bayern als das sicherste Bundesland in Deutschland.

Dem Bauminister zufolge soll das Projekt 2027 fertiggestellt sein. Vorgesehen sind laut Justizministerium 350 Plätze für den Strafvollzug und 100 für Abschiebehaft. Letztere Zahl kann bei Bedarf verdoppelt werden. Die bestehende JVA in Passau sei nicht mehr zeitgemäß und auch zu klein, sagte Eisenreich.

Der Minister betonte, die Justiz leiste einen wichtigen Beitrag, das Ausländer- und Asylrecht umzusetzen. Weil von Gesetzes wegen Straf- und Abschiebegefangene getrennt untergebracht werden müssen, soll in der neuen JVA keine Begegnung zwischen diesen Gefangenengruppen möglich sein. Dafür würden bauliche Maßnahmen sorgen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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