Die Kosten für die Jugendhilfe laufen völlig aus dem Ruder. Nach dem Rechnungsabschluss 2017 ist es jetzt amtlich: Die Aufwendungen, die der Landkreis aus eigenen Mitteln stemmen muss, liegen um knapp 2,6 Millionen Euro über dem Haushaltsansatz.

Insgesamt beläuft sich der sogenannte ungedeckte Bedarf in diesem Teilplan des Etats auf rund 9,6 Millionen Euro. Die Nachricht, die Landrat Martin Neumeyer (CSU) den Mitgliedern des zuständigen Fachausschusses in seiner Sitzung am Donnerstagnachmittag nicht vorenthalten wollte, schlug vor allem in den Reihen der sechs Kreisräte unter den knapp zwei Dutzend Ausschussmitgliedern wie eine Bombe ein. Noch im Oktober, als der Jugendhilfeausschuss das letzte Mal getagt und den Haushaltsansatz für 2018 beraten hatte, war noch von 800.000 Euro die Rede, die wohl am Jahresende auf den prognostizierten Fehlbetrag von etwa sieben Millionen Euro draufgelegt werden müssen.

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