"Hier ist keiner verkehrt, aber jeder richtig", betont Manuela Stephan - gemeint ist das Sozialbüro Osterhofen. Unter Trägerschaft der Kreiscaritas habe sich die Einrichtung bewährt, macht die geschäftsführende Vorständin deutlich. Nach dem zweijährigen Probelauf hatte der Stadtrat in seiner Junisitzung beschlossen, dass sich der Vertrag nun alle zwei Jahre automatisch verlängert. Einzige Neuerung: Die Räumlichkeiten sind ab sofort im Kolpinghaus in den Seewiesen.

Bislang hatten die beiden Sozialarbeiterinnen Anja Schmidt und Sandra Nagl ihr Büro im Rathaus. "Doch im Rathaus herrscht akuter Platzmangel, sogar der kleine Sitzungssaal ist schon in ein Büro umfunktioniert worden", erklärte Bürgermeisterin Liane Sedlmeier den Grund des Umzugs. Die Verwaltung wachse und auch coronabedingt müsse langfristig mehr Platz geschaffen werden. Zwar sei angepeilt im Museum weitere Büroräume zu installieren, doch derzeit sei dies Zukunftsmusik und deshalb habe sich Ordnungsamtleiter Markus Vierthaler, der als Schnittstelle zum Sozialbüro agiert, nach neuen Möglichkeiten umgesehen.