Schon für ihr erstes Buch, "Marsmädchen", erhielt Tamara Bach 2002 den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. Seitdem sind sieben Bücher und zahlreiche Auszeichnungen hinzugekommen. Bachs Bücher erscheinen im Carlsen-Verlag und handeln etwa von einem schwierigen Bruder-Schwester-Verhältnis ("Mausmeer", 2018) von Freundschaft, erster Liebe und dem Leben in einer Patchworkfamilie ("Wörter mit L", 2019) oder einer Klassenfahrt mit einem despotischen Lehrer ("Sankt Irgendwas", 2020).

Am 2. September erhält die Autorin in der Internationalen Jugendbibliothek in München den mit 8000 Euro dotierten James-Krüss-Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur, der alle zwei Jahre vergeben wird. Gestiftet wird er von der Erbengemeinschaft des Helgoländer Schriftstellers, die Internationale Jugendbibliothek richtet jeweils den Wettbewerb aus. Bach habe, schreibt die Jury, "ein sicheres Gespür für die Darstellung adoleszenter Identitätskonflikte, beschreibt genau beobachtend die Bruchkanten jugendlicher Selbstfindungsprozesse und verbindet Ernsthaftigkeit mit großer Leichtigkeit und unaufdringlichem Humor".

Frau Bach, welches Buch aus Ihrer Kindheit und Jugend verschenken Sie bis heute gerne?