Wohin mit dem radioaktiven Müll aus deutschen Atomkraftwerken? Ende September 2020 hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in ihrem Zwischenbericht veröffentlicht, welche Gebiete für ein atomares Endlager infrage kommen.

Auch in Ostbayern sind Regionen dabei. Vier der in dem Bericht aufgeführten möglichen Gebiete erstrecken sich über weite Teile Niederbayerns und der Oberpfalz. Grund dafür ist das kristalline Gestein im Untergrund, das sich laut BGE für ein Endlager eignet. Im südlichen Niederbayern und im benachbarten Oberbayern gibt es auch Tongestein, das ebenfalls passend wäre. Die erste Runde der Endlagersuche fußt allerdings nur auf geologischen Kriterien.