Jahresrückblick Viele Projekte in der Gemeinde Hunderdorf umgesetzt

Ortsansicht von Hunderdorf Foto: Johann Pollmann

Im Jahr 2020 ist sehr vieles anders als wir es in unserem normalen Leben gewohnt sind. Die ansonsten so hektische "staade" Zeit ist wirklich still geworden und Vereinsfeiern, Christbaumversteigerungen oder das traditionelle Neujahranschießen müssen der Corona-Pandemie weichen."

Üblicherweise werden am Jahresende die vorgeschriebenen Bürgerversammlungen abgehalten und dort über die Ereignisse des vergangenen Jahres berichtet. Auch diese sind in der gewohnten Form dieses Mal nicht möglich. Damit Sie dennoch einen Überblick erhalten über die Aktivitäten in unserer Gemeinde, haben wir einige Ereignisse nochmals für Sie zusammengefasst und informativ aufbereitet. Wenn Sie nähere Angaben wünschen, so erteilen wir Ihnen im Rathaus gerne Auskunft dazu.

Bauauftaktgespräch im März

Am 10. März fand das Bauauftaktgespräch mit Bürgermeister Hans Hornberger, Oberbauleiter Christian Kelbel von der bauausführenden Firma Strabag AG Bereich Straubing, Heike Bauer vom Architekturbüro MKS in Ascha und weiteren Vertretern der betroffenen Spartenträgern statt.

Die Neugestaltung der Dorfstraße in Steinburg erfolgte durch einen Vollausbau von der Staatsstraße St 2139, Kreisverkehr Steinburg, bis zur in Höhe des ehemaligen "Rutschn"-Grundstücks, einschließlich der Sanierung der Perlbachbrücke. Wie Oberbauleiter Kelbel mitteilte, starteten ab dem 16. März in einem ersten Bauabschnitt die Bauarbeiten mit dem schichtweisen Abfräsen bzw. Abtragen des Fahrbahnbelages, um hervortretendes teerhaltiges Material besser extrahieren zu können. Dann erfolgte die Neuverlegung eines Regenwasserkanals von der Staatsstraße (Rutschn) bis zur Perlbachbrücke.

Straßenentwässerungskanal

Der bestehende stark beschädigte Straßenentwässerungskanal wurde später aufgelassen und verdämmt. Mitverlegt wurde auch ein Leerrohrsystem, um Vorsorge für einen künftigen FTTH-Breitbandausbau zu treffen. Ein neuer Info-Pavillon neben dem Feuerwehrhaus einer integrierten Sitzecke lädt Wanderer zum Verweilen ein. Die größeren Bauarbeiten wurden bereits fertig gestellt. Die noch ausstehenden Pflanzarbeiten werden im Frühjahr 2021 durchgeführt. Insgesamt wurden in etwa 1,6 Millionen Euro für die Dorferneuerung veranschlagt.

Die Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in den Außenbereichen von Hunderdorf gewonnen. Nach der Fertigstellung können rund 80 Haushalte Anschlüsse mit einem Tempo von bis zu 1 GBit/s nutzen. Die Gemeinde Hunderdorf und die Telekom haben dazu einen Vertrag über rund 1 899 000 Euro Ausbaukosten unterschrieben. Dabei beteiligt sich der Freistaat Bayern mit einer Förderung von 1 440 997 Euro. Zudem unterstützt auch der Landkreis Straubing-Bogen das Vorhaben der Gemeinde Hunderdorf mit rund 93 000 Euro. Die Telekom wird ungefähr 30 Kilometer Glasfaser verlegen und fünf Verteiler aufstellen. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Wie zum Beispiel Video-Streaming oder Arbeiten von zu Hause. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home.

In Zahlen: Verwaltungshaushalt 5 928 800 Euro, Vermögenshaushalt 5 886 900 Euro, Gesamthaushalt 11 815 700 Euro; Schuldenstand Ende 2020 beträgt 226 700 Euro, pro Kopf-Verschuldung Ende 2020: 69 Euro, Einwohnerzahl zum 30. Juni 2020: 3 277

Planungen für 2021


- Dachsanierung Kirche Au vorm Wald
- Sanierung der Turnhalle samt Umkleide- und Sanitärräume
- Brandschutzsanierung in der Grund- und Mittelschule
- Anbau von drei Garagen an das Feuerwehrgerätehaus Hunderdorf
- Umnutzung ehemaliges Rewe-Gebäude zum Bürgerhaus
- Erschließung des Wohngebiets Steinburg West
- Integraler Hochwasserschutz Hoch-Hunderdorf
- Kläranlagensanierung
- Sanierung Thananger Straße, Straße Am Bauhof und im Bereich Wertstoffhof

Bürgermeister Max Höcherl dankte allen, die sich das ganze Jahr über in vielfältiger Weise für die Gemeinde eingesetzt hatten. "Ihr Engagement in den Vereinen, im Jugend- und Seniorenbereich, auf dem kulturellen, kirchlichen oder sozialen Sektor und im Kommunalbereich trägt dazu bei, Hunderdorf lebens- und liebenswert zu erhalten."

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading