Jahn-Gegner im Interview Asger Sörensen zur Fan-Rückkehr: "Richtig geil"

In der Vorbereitung traf Asger Sörensen (rechts, im Duell mit Babis Makridis) mit dem 1. FC Nürnberg bereits auf den SSV Jahn Regensburg. Am Freitagabend geht's erneut gegen seinen Ex-Club und dann auch um Punkte. Foto: imago

Asger Sörensen spricht im Interview über sein erstes Jahr beim 1. FC Nürnberg und das anstehende Duell bei seinem Ex-Club Jahn Regensburg.

Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in der vergangenen Saison startet Verteidiger Asger Sörensen am Freitagabend (18.30 Uhr) in seine zweite Saison beim 1. FC Nürnberg. Zum Zweitliga-Auftakt ist er zu Gast bei seinem Ex-Club SSV Jahn Regensburg, für den er zwischen 2017 und 2019 zwei Jahre auf Leihbasis gespielt hat. Insgesamt 54 Mal lief der Däne für die Rothosen auf, ehe er vergangenen Sommer zum 1. FC Nürnberg wechselte.

Im idowa-Interview spricht der ehemalige U21-Nationalspieler Dänemarks über seine Zeit beim Jahn, seinen Kumpel Sebastian Stolze und die Sommervorbereitung mit dem "Club".

Herr Sörensen, mittlerweile liegt Ihr letztes Spiel im Jahn-Trikot mehr als ein Jahr zurück. Wie haben Sie die Zeit beim SSV Jahn in Erinnerung?
Asger Sörensen: Es waren zwei schöne Jahre in Regensburg und ich habe gute Freunde beim Jahn gefunden.

Mit wem haben Sie denn noch Kontakt in Regensburg?
Sörensen: Ich habe noch Kontakt zu Sebastian Stolze, der in Regensburg mein bester Kumpel war. Wir schreiben, telefonieren und facetimen immer wieder einmal. Wir haben uns auch noch das eine oder andere Mal persönlich getroffen. Ich war ein paar Mal in Regensburg und Sebastian war auch schon bei mir in Nürnberg.

Zwei Mal gelang dem Jahn in Ihrer Zeit in Regensburg der vorzeitige, souveräne Klassenerhalt. Was waren aus Ihrer Sicht die Gründe für die sportlich erfolgreiche Zeit?
Sörensen: Wir hatten eine klare Spielweise und einen überragenden Teamgeist. Hinzu kam die hohe Intensität in unserem Spiel. Das war der Grundstein für den sportlichen Erfolg.

Wie bewerten Sie selbst Ihre Entwicklung beim Jahn und auch zuletzt beim FCN?
Sörensen: Die war sehr gut. Es waren meine ersten drei Jahre als Profi hier in Deutschland. Salzburg klammere ich einmal aus. Die beiden Jahre beim Jahn waren sehr wichtig für meine Entwicklung. Der Wechsel nach Nürnberg war dann der nächste Schritt für mich. Ich habe hier viel gelernt. Nürnberg ist nochmal ein größerer Verein und dementsprechend ist auch der Druck größer.

Im letzten Jahr gelang erst in letzter Minute in der Relegation der Klassenerhalt. Wie erklären Sie sich die verkorkste Saison?
Sörensen: Wir haben es uns nicht so vorgestellt. Ich bin nicht nach Nürnberg gewechselt, um in letzter Sekunde die Klasse zu halten. Es war eine schwierige Zeit, aber wir haben den Klassenerhalt dann doch noch geschafft. Das war ein toller Moment, den ich nie vergessen werde.

Wie lauten nun die Ziele für die kommende Saison?
Sörensen: Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen. Wir haben jetzt unser erstes Spiel in Regensburg und das wollen wir natürlich gewinnen.

In der Vorbereitung gab es beim FCN drei Siege in fünf Spielen. Wie bewerten Sie die Vorbereitung des Club?
Sörensen: Die Vorbereitung war sehr gut. Wir haben einen neuen Trainer mit einer neuen Spielidee. Diese Spielidee möchten wir durchsetzen. Klar ist aber auch: Wir müssen weiter hart arbeiten.

Im DFB-Pokal setzte es am vergangenen Wochenende eine 0:3-Niederlage gegen RB Leipzig. Welche Schlüsse ziehen Sie aus der Partie und was nehmen Sie für die Liga mit?
Sörensen: Es ist schwierig, aus diesem Spiel etwas mitzunehmen. Leipzig ist Champions-League-Halbfinalist und war viel besser als wir. Wir hatten zumindest ein paar gute Ansätze.

Nun geht's in der Liga nach Regensburg. Wie schätzen Sie den Jahn denn in der neuen Saison ein?
Sörensen: So wie in den letzten Jahren. Der Jahn wird ein ekliger Gegner sein und viel über den Kampf und die Leidenschaft kommen.

Was für ein Spiel erwarten Sie am Freitag? Zum ersten Mal seit langem sind im Jahnstadion wieder Zuschauer auf den Rängen.
Sörensen: Ich erwarte eine sehr intensive Partie und es ist ja auch wie ein Mini-Derby. Bei unserem Vorbereitungsspiel bei Union Berlin waren auch schon knapp 5.000 Zuschauer im Stadion. Endlich wieder vor Fans zu spielen, das ist richtig geil.

 

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