Iserlohn Roosters Kris Foucault rettet Mädchen vor Ertrinken

Kris Foucault, eigentlich Torjäger vom Dienst bei den Iserlohn Roosters, wurde im Urlaub zum Lebensretter eines kleinen Mädchens. Foto: Eibner/imago

Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen echten Lebensretter in ihren Reihen. Während seines Urlaubs auf den Bahamas hat Kris Foucault vor wenigen Tagen ein bewusstloses Mädchen aus dem Wasser geborgen und somit vor dem Ertrinken bewahrt. 

Foucault, der am 10. Mai gegen 12 Uhr mittags (Ortszeit) mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von Cabbage Beach beim Essen war, nahm Aufregung am Strand wahr und als er Hilfeschreie vom Strand hörte, bemerkte er, dass etwa 15 Meter vor der Küste etwas im Wasser trieb. Laut eigener Aussage dachte der 31-jährige Kanadier zuerst, dass es sich dabei um einen Hai handelt. Als ihm aber jemand mitteilte, dass ein kleines Mädchen dort leblos im Meer trieb, sprintete Foucault sofort los und kämpfte sich durch die Wassermassen, um das Mädchen zu bergen. "Als ich den leblosen Körper vor mir im Wasser sah, dachte ich zuerst, dass ich nur eine Leiche bergen werde", befürchtete Foucault. 

Anblick erschüttert Foucault

Der Anblick des Mädchens schockte den Eishockey-Stürmer: Ihre Lippen waren blau, in ihren Augen war nur noch das Weiße zu erkennen und aus Mund und Nase kamen weiße und braune Flüssigkeiten. Nur das schwache Zucken von Zehen und Fingern zeugte von etwas Leben im Körper des kleinen Mädchens. Foucault, der erst vor kurzem an der Schulter operiert wurde, brachte das Kind unter größten Mühen an den Strand, wo es von einem Rettungsschwimmer wiederbelebt und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde.

Wie es dem Kind geht und ob es sich vollständig erholt, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar. Am Strand war es jedenfalls laut Lebensretter Foucault wieder ansprechbar. 

 

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