Irre Geschichte Shanghai: Mann sollte lebend in Leichenhaus gebracht werden

Den falschen abtransportiert: Medizinische Mitarbeiter überprüfen Daten. Foto: Jin Liwang/XinHua/dpa/Symbolbild

Es klingt wie ein schlechter Scherz: In Shanghai wird ein noch lebender Senior aus einem Pflegeheim in einem Leichensack abtransportiert. Doch plötzlich regt sich der Körper des angeblich Toten.

Irrtümlich ließ ein Pflegeheim in Shanghai einen älteren Bewohner, der noch lebte, in einem Leichensack abtransportieren.

Als er in den Leichenwagen verladen wurde, regte sich der Körper, so dass Mitarbeiter bemerkten, dass der Mann keineswegs tot war, wie auf einem Video zu sehen ist, das in Chinas Internet für Aufregung sorgte. Die Männer öffneten den gelben Leichensack und überzeugten sich davon, dass der Senior tatsächlich noch lebte. "Er lebt, er lebt", ruft einer erschrocken. "Deck ihn nicht wieder zu." Der Mann wurde auf der Bahre wieder zurück ins Heim gerollt.

Das Video mit den blauweiß vermummten Mitarbeitern löste Empörung in sozialen Medien aus und galt vielen als weiterer Beweis dafür, was in dem seit Ende März geltenden Corona-Lockdown in der ostchinesischen Hafenstadt noch alles so schief läuft. Fünf Funktionäre wurden nach Angaben von Staatsmedien bestraft, darunter der Leiter des Pflegeheims im Putuo Distrikt und ein beteiligter Arzt. Nach dem Vorfall sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht worden und in stabilem Zustand, berichtete die "Global Times".

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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