Londonderry ist Irlands Grusel-Metropole.

Nebel hängt über dem Foyle, dem trägen Fluss in Irlands Nordwesten. Londonderry heißt die Stadt an seinem Ufer offiziell. "Für mich persönlich aber", sagt der Bürgermeister im Rathaus, "ist das Derry".

Damit spricht er den meisten seiner knapp hunderttausend Mitbürgern aus der Seele. Vor allem den Katholiken, die noch immer die Mehrheit der Stadtbewohner stellen und auf Protestanten früher ebenso schlecht zu sprechen waren wie auf englische Royalisten. "In den letzten beiden Jahrzehnten", resümiert der Politiker stolz, "hat sich die Stadt total verändert. Wir haben gute Schulen, Arbeits- und Ausbildungsplätze."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 30. Oktober 2018.